Ein Weg durchs Labyrinth

Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten.
-Albert Camus


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Nachts

Ich schaue hinaus aus dem Fenster und verliere mich in der sternenklaren Nacht. Meine Gedanken folgen dem lockenden Ruf der Sterne und lassen sich nicht zähmen. Zu sehr sehnen sie sich nach der Kühle ihres Lichts, verzehren sich gerade zu danach. - Oh, könnte ich sie doch nur vor der nahenden Enttäuschung bewahren!
Doch sie hören nicht auf mich, blind und taub vor lauter Hoffnung verschließen sie sich. Wüssten sie doch nur, dass das Licht schon ewig verloschen ist...

27.3.10 00:36


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und wenn ich's mir aussuchen könnte,

schriebe ich Songs, um die Welt zu verbessern,
baute ich mir aus Träumen ein Haus,
sänge ich die Melodie der verstummten Tränen,
würden Sterne leise deinen Namen sagen,
bliese der Wind deine Sorgen hinfort,
schützte die Sonne dich vor den Illusionen,

und wenn ich's mir aussuchen könnte,
wäre ich nun bei dir.

 

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alt.

17.9.09 01:40


Ohne Ziel

Vor mir noch kein Ziel zusehen, hinter mir kein Weg zurück. Einsam ziehe ich mit meinem Unwissen und lasse mich lenken.

Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts.  Hohe Stämme umzingeln mich. Ihre Kronen bilden ein schützendes Dach vor den versengenden Strahlen der Sonne.

Doch im Schattenlicht gefällt es mir auch nicht. Die Kühle greift nach mir, bedrohlich und dunkel. Keinesfalls ruhen, niemals vom Weg abkommen, das sagten sie mir. Oder sagte ich das?

Verzweifelt suche ich die Fäden, die mich führten, schreie stumm ihren Namen in die Dunkelheit, die nicht zu enden scheint. Nichts.

Nun stehe ich hier. Verlassen an einem Ort ohne Wiederkehr und spüre sie kommen.

10.7.09 00:05


Blau

Tiefes Blau. Ich öffne meine Augen und sehe Blau.

Wie Tinte erfasst es mein Gesicht, ertränkt es in seiner Kühle und gewinnt Stück für Stück für sich. Es fließt durch meine Adern, das Blau. Für einen kurzen Moment steht die Welt still - so scheint es. Doch wenn ich nun aufmerksam aufhorche und der Melodie freíen Zugang gewähre, dann sehe ich, dass der Zeiger rast. Er rast völlig losgelöst von Jeglichem.

Mein Herz ruht stumm an seinem Platz, durchtränkt von diesem Blau. Längst hörte es auf zu klagen, längst war das Siegel verschlossen.

11.6.09 12:25


Danse.

 Danse avec moi mon p'tit étoile, danse avec moi sans conscience. Oublis tous, oublis ton origine et plane entre le ciel et l'enfer.
Rien ne va pas nous déranger. Te concentre sur tes pieds, sur le pas et déguste le moment.

Danse avec moi ma jolie.

 

 

 

7.5.09 14:28


Komm mit.

Komm mit auf meine Reise ins Glück. Mag der Weg noch so weit sein, jede Hürde noch so hoch, hoffnungslos wird es nie sein. Steinig wird er sein, der Weg, doch wenn du nicht auf Stelzen gehst, wirst auch du ihn vielleicht entlang schweben und den Blumen "guten Tag" wünschen.

Lass dich mitreißen von deines Herzen Melodie und horche ihren sanften Tönen. Erhebe dich, schließe die Augen und lass deinen Gedanken freien Lauf. Spüre ihre sanften Berührungen, wie sie über deine Wange streicheln und stumm deinen Namen flüstern. Lass dich von ihnen tragen, Stück für Stück, als seist du nur ein winziges Molekül in mitten von unzähligen Sternen am Firmament, spazierend in der Unendlichkeit.

Nun öffne deine Augen und schau mich an. Mach es mir nach und folge mir, lass alles hinter dir zurück. Was ist und einmal war ist auf unserem Weg nicht von Bedeutung. Doch lass dich bloß nicht von jeglichen Illusionen täuschen, lass sie nicht zu nah an dich heran. Schließlich willst du nicht, dass unsere kleinen Gedanken zerplatzen.

2.12.08 17:22


Immer weiter.



Lang mag der Weg sein, doch jeder Meter, jeder Schritt wird von einer Melodie begleitet, die mich immer weiter nach vorne drängt. Leichtfüßig umgehe ich liegen gebliebene Steine, ziehe vorbei an verlassenen Weiden, die traurig ins Ferne blicken.

War ich stets alleine, begleitet mich nun ein sanftes Wölkchen, das sich im letzten Tal verloren hatte. Am Tage weist es mir den Weg und schützt mich vor gierigen Gedanken, die versuchen, an meinen Gliedern zerrend, mich mit süßem Lilienduft vom Pfad zu locken. Doch nachts schmiegt es sich müde an meine Arme und ich bin auf mich alleine gestellt.

Ohne Rast muss ich weiterziehen und über mein Wölkchen wachen, das droht dem Traumland zu entweichen. Mir meinen Weg allein durch die dichten Nebelbänke bahnen und bloß nicht die Melodie verstummen lassen. Meine Ohren darf ich nicht verschließen, zu sehr irrte ich dann umher und verlierte mich im dunklem Wald.

Weiter auf dem Weg bleiben, weiter gehen, weiter horchen bis zum Morgengrauen.

10.11.08 19:47


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